Energiesparen
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Ein wichtiges Thema ist heute nahezu überall und aus den unterschiedlichsten Gründen in aller Munde - Energiesparen. Experten wissen schon seit langem - unsere Erde steht am Anfang einer gefährlichen Entwicklung, die binnen relativ kurzer Zeit ganze Landstriche unbewohnbar machen könnte. Dabei verändern die unterschiedlichsten menschlichen Aktivitäten das Klima unseres Planeten in lebensbedrohlichem Maße, setzen Treibhausgase frei und gefährden damit die Existenzgrundlage von Mensch, Tier und Umwelt. Das ist wissenschaftlich zweifelsfrei bewiesen. In den vergangenen hundert Jahren ist es auf unserem Globus durchschnittlich 0,8°C wärmer geworden. Experten und Wissenschaftler warnen! Verfolgt die Menschheit ihre wirtschaftlichen und industriellen Interessen weiter in diesem Maße, könnte es bis zum Jahre 2100 zu einem Anstieg der Temperatur um weitere 4 - 6°C kommen. Diese Tatsche ist für das Fortbestehen unseres Heimatplaneten äußerst bedenklich. Schon heute versetzt das Abschmelzen der Gletscher und Polkappen viele ernsthaft denkende und besorgte Menschen in Angst und Schrecken. Die Folgen könnten katastrophal sein. So bedeutet das Schmelzen des Eises auf dem Festland einen deutlichen Anstieg des Meerwasserspiegels. Würde also etwa das Grönlandeis abschmelzen, käme dass einem Anstieg des Meeresspiegels um satte sieben Meter gleich! Für unser Festland bedeutet das nachfolgend häufige und starke Überschwemmungen. Viele Regionen, die höchstens sieben Meter über dem Meeresspiegel liegen, wie beispielsweise die Niederlande, Norddeutschland, Florida, Bangladesch oder weite Teile Indiens, würden dauerhaft überflutet bleiben. Bereits heute müssen die Bewohner mancher Inselstaaten ihre Heimat aus Sicherheitsgründen verlassen. Weitere erwiesene Folgen des Wasseranstieges könnten, laut der United Nations University Bonn (UNU), bei fortschreitender Wüstenbildung und katastrophalen, wetterbedingten Fluten die globale und rasante Zunahme von Umweltflüchtlingen sein, eine Zahl, die in den kommenden fünf Jahren die 50 Millionengrenze erreichen könnte. Dabei hat der Blick auf das Klimabarometer noch weit mehr "Hiobsbotschaften" auf Lager. So warnen Wissenschaftler zum Beispiel in Folge ebenfalls vor schweren Trockenperioden, welche die Waldbrandgefahr besonders im Mittelmeerraum erhöhen. Dabei verändern die steigenden Temperaturen, der Rückgang der Schneedecke sowie vermehrt auftretende Wirbelstürme unter anderem den Jahresverlauf in erheblichem Maße. Lassen wir es nicht soweit kommen! Zum Schutz der Umwelt und des Klimas ist jeder Einzelne gefragt, denn unsere Erde gibt es nur einmal! Energiesparen ist angesagt. Jetzt stellt sich also für uns alle die entscheidende Frage - wie kann man am besten Energie sparen, um die weitere Entstehung des gefährlichen CO2 zu vermeiden? Beginnen wir dazu unseren Haushaltsrundgang zunächst in der Küche. Ein mittelgroßer Kühlschrank mit Gefrierfach hat im Jahr einen Stromkostenverbrauch von ca. 100 Euro. Das größere Modell der Energieeffizienzklasse A++ benötigt im Vergleich dazu nur 40 Euro. Logisch, dass sich hier der Austausch natürlich lohnt. |
Unter anderem sollte man beim Kühlschrank auch noch die Reifbildung im Auge behalten. Eine leichte Eisschicht ist zwar ganz normal, doch wenn sie immer dicker und dicker wird, ist es Zeit, dass Gerät abzutauen, denn das führt sonst ebenfalls zu erhöhtem Stromverbrauch. Außerdem gehört der Kühlschrank keinesfalls neben eine Wärmequelle, wie etwa die Heizung. Gefrierschränke sollte grundsätzlich an einem kühlen Ort geparkt werden. So kann das Gerät die entstandene Wärme besser abgeben, hält dadurch länger und verbraucht weniger Strom. Auch bei der Wahl und Verarbeitung der Lebensmittel, sowohl beim Einkauf als auch in der eigenen Küche, lohnt sich eine kritische Betrachtung. So fallen bei der persönlichen Klimabilanz alle tierischen Lebensmittel erheblich ins Gewicht. Diese Nahrungsmittel sind, vom gesundheitlichen Aspekt mal ganz abgesehen, schon bei der Herstellung viel energiesaufwendiger als Obst und Gemüse. Gute Gründe für ein paar fleischfreie Tage zwischendurch werden bereits bei der Haltung von Kühen und Schweinen sichtbar. Abgesehen von der Tatsache, dass oftmals zu Weidezwecken oder wegen des Futteranbaus große Waldflächen gerodet werden müssen, fallen auch noch lange Transportwege an. Zudem entlassen Kühe einen nicht unerheblichen Anteil des Treibhausgases Methan in die Umwelt - nach dem Motto: " es ist unsichtbar und stinkt nach Kuh ...". Rein rechnerisch gesehen spart schon ein Kilogramm Fleisch pro Woche weniger insgesamt 500 Euro oder 700 kg CO2 pro Jahr. In unserem Alltag gibt es jede Menge Beispiele dieser Art. Sie reduzieren nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern schonen auch in erheblichem Maße den Geldbeutel. So hat die Bundesregierung mit Beginn des Jahres 2009 auch einige Umweltschonende Gesetze auf den Weg gebracht. Neu ist zum Beispiel das Wärmegesetz (EEWärmeG), dass jeden Hauseigentümer beim Neubau zum Klimaschutz verpflichtet. Hier muss der Bauherr beispielsweise den Energiebedarf seines Hauses anteilig mit erneuerbaren Energien decken. Ebenfalls neu ist der Energieausweis. Hier können Mieter oder potentielle Käufer von Eigentumswohnungen oder Häusern den Energiepass verlangen. Zudem müssen Heizungen mit einem Baujahr vor 1978 saniert, bzw. ersetzt werden. Heiztechnisch ist auch Zugluft ein Problem. So schafft etwa ein Schaumdichtungsband spürbare Abhilfe bei undichten Fenstern oder Türen. Zusammenfassend kommt man unwiderruflich zu dem Schluss, dass uns ein check der Elektrogeräte, die Modernisierung von Haus oder Wohnung, die Kontrolle der eigenen Heizung und das Beachten nützlicher Haushalts- und Energiespartipps schon ein ganzes Stück weiter bringen und dabei die Umwelt maßgeblich schonen (Weitere Tipps zum Energiesparen unter: Energie sparen). Zusätzlich hat die EU vor kurzem das "Aus" für die gute alte Glühlampe beschlossen. Sie soll nun schrittweise durch energiesparende Alternativen ersetzt werden. All diese Überlegungen und Maßnahmen helfen, das Überleben unseres blauen Planeten zu sichern - helfen wir alle mit - sparen wir Energie! |

