Gaspreisvergleich

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Auf dem Strommarkt machen sich hunderte verschiedener Anbieter bereits seit Jahren Konkurrenz. Nun kommt langsam auch Bewegung in den Gasmarkt. Mehr als 700 Versorger gibt es in der Bundesrepublik Deutschland. Immer mehr dieser Unternehmen weiten ihr Angebot vom Regionalversorger zum nationalweit verfügbaren Vollversorger aus. Damit der Verbraucher da nicht den Überblick verliert, sollte er die Tarife der unterschiedlichen Firmen kennen. Mit einem Gaspreisvergleich behält der Kunde den Überblick. Und wer seinen aktuellen Gastarif in regelmäßigen Zeitabständen immer mal wieder einem gewissenschaften Gaspreisvergleich unterzieht, erkennt rechtzeitig die Chance zum Wechsel. So hilft der Gaspreisvergleich, den günstigsten Anbieter an seinem Wohnort ausfindig zu machen. Wer beim Gaspreisvergleich genau hinschaut, der spart jedes Jahr bis zu einige Hundert Euro, wenn er den bestehenden Vertrag mit seinem Versorger kündigt und zum preiswertesten Lieferanten von Erdgas wechselt. Dabei ist der Wechsel genau so leicht und schnell zu machen, wie sich die Gaspreise der unterschiedlichen auf dem deutschen Markt vertretenen Energieunternehmen vergleichen lassen.

Regionale und nationale Versorger im Gaspreisvergleich

Traditionell ist der Gasmarkt in Deutschland zersplittert. Um die 700 Anbieter beliefern die deutschen Haushalte, hauptsächlich mit Erdgas aus Russland, den Nordsee-Anrainerstaaten oder Nordafrika. Die regionalen oder lokal operierenden Stadtwerke sind vielerorts die wichtigsten Anbieter von Strom und Gas. Diese haben ihrerseits Verträge mit den großen Versorgungsunternehmen wie etwa den Konzernen RWE oder Ruhrgas abgeschlossen, die Gas in die Leitungen und Speicher der Stadtwerke der Kommunen einspeisen. Lange Zeit hatten die Kunden der Stadtwerke gar keine andere Wahl, als ihr Erdgas vom lokalen Versorger zu beziehen. Das hat sich geändert. Und die Entwicklung steht erst am Anfang. In einigen Jahren wird die Liberalisierung des Gasmarkts so weit vorangeschritten sein, wie es auf dem Strommarkt der Fall ist. Den Anfang als in ganz Deutschland operierende Gasversorger haben Unternehmen wie Eon gemacht. Stromspezialisten wie die Hamburger Firma Lichtblick weiten ihr Geschäftsfeld von Strom auf Erdgas aus. Für den Verbraucher ist diese Entwicklung nur zu begrüßen. Je mehr Anbieter auf den nationalen Markt miteinander in Konkurrenz treten, desto kundenfreundlicher müssen die beteiligten Unternehmen ihre jeweiligen Preise für Erdgas gestalten, wenn sie neue Kunden für sich gewinnen wollen.

Vor dem Wechsel kommt der Gaspreisvergleich

Wer mit Erdgas heizt oder kocht, ärgert sich über jede Preiserhöhung, die sein Versorger ihm in regelmäßigen Abständen zumutet. Selbst die Gerichte bis hin zum Bundesfinanzhof, der höchsten deutschen Instanz in solchen Fragen, befassen sich inzwischen mit der Preispolitik der Gasversorger. Verbraucherzentralen rufen Gaskunden dazu auf, Preiserhöhungen nicht zu bezahlen. Die Versorger ihrerseits drohen den renitenten Kunden damit, dass sie ihnen das Gas abdrehen. Was sie gar nicht dürfen.

Alles dieses zeigt, der Gasmarkt ist im Umbruch und die Kunden sind durch die ständigen Preiserhöhungen für Erdgas sehr preissensibel geworden. Viele Gaskunden ärgern sich nicht nur, sie handeln. Sie vergleichen die Gaspreise der verschiedenen Versorger, die in ihrem Wohngebiet Erdgastarife anbieten. Im schnellen Gaspreisvergleich bekommt der Kunde in Echtzeit angezeigt, welches Unternehmen Erdgas zu welchem Preis ins Haus liefert. So bekommen Gaskunden einen Überblick und können sofort auf die Preiserhöhungen ihres alten Anbieters reagieren, indem sie zu einem billigeren Konkurrenten wechseln.

Wie der Gaspreisvergleich funktioniert

Der Gaspreisvergleich ist schnell und unkompliziert möglich. Im Internet bieten unterschiedliche Portale umfangreiche Vergleiche an, die es ermöglichen, unter den Gasanbietern an seinem Wohnort den günstigsten herauszufinden z.B. Gaspreise vergleichen. Bevor der Kunde einen Preisvergleich durchführt, sollte er seine letzte Gasrechnung heraussuchen und bereithalten. Denn der Gaspreis ist bei den meisten Anbietern von Erdgas je nach Verbrauchshöhe gestaffelt. Um den Gaspreisvergleich zu starten, gibt der Kunde in einem ersten Schritt Daten in eine Eingabemaske ein. Dazu gehören der aus der Rechnung ersichtliche letzte Verbrauch, der in Kilowattstunden (kwh) pro Jahr angegeben wird. Viele Gaspreisvergleiche benötigen die Angabe der Heizleistung, die in Kilowatt (kw) berechnet wird und ebenfalls der alten Gasrechnung zu entnehmen ist. In einem weiteren Schritt gibt der Kunde seine Postleitzahl an. Wichtig ist überdies, ob er einen Tarif für private oder gewerbliche Verbraucher ermitteln lassen möchte. Nach Eingabe aller erforderlichen Daten berechnet das Programm automatisch den Gaspreisvergleich, indem es die Anbieter miteinander vergleicht.

Um den Gaspreisvergleich noch detaillierter durchführen zu können, kann der Kunde zusätzlich auswählen, ob nur bestimmte Tarife oder alle Preisgestaltungen beim Vergleich berücksichtigt werden sollen. Denn manche Versorgungsunternehmen verlangen beispielsweise die Vorauszahlung in Form einer Kaution. Andere bieten günstige Tarife an, wenn der Kunde die kalkulierte Jahressumme vorab als Vorauskasse begleicht. Weitere Erdgaslieferanten machen Neukunden interessante Angebote, die zeitlich befristet etwa für ein Jahr gelten und während dieser Zeit besonders niedrige Preise für den Kubikmeter Gas zugrunde legen. Andere Tarife garantieren den Kunden für die Dauer des Vertrages für einen vorher vereinbarten festen Zeitraum den Preis, den sie für das Erdgas berechnen. So kann der Gaskunde vorher genau kalkulieren, was er bezahlen muss. Preisänderungen sind in solchen speziellen Verträgen mit Preisgarantie für den im Vertrag genannten Zeitraum ausgeschlossen. Mit dem Gaspreisvergleich lassen sie solche Schnäppchen und andere Angebote schnell finden.



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